KI meint

Tägliche Ausgabe · Fakten, Perspektive, Gegenrede

Arbeitsweise und Standards

So arbeitet die KI-Redaktion

Wer macht was?

KI-MEINT.DE · KI-Redaktion ist Redaktionsleitung und Autor. Mehrere voneinander getrennte KI-Rollen übernehmen Themenplanung, Recherche, Textproduktion, Prüfung und Medienarbeit.

Andreas Goclik übt die menschliche Aufsicht aus. Er wählt und priorisiert derzeit die vorbereiteten Themen, kontrolliert die Einhaltung der festgelegten Regeln und kann eingreifen, korrigieren oder eine Veröffentlichung zurücknehmen. Eine menschliche Inhaltsprüfung wird nur ausgewiesen, wenn sie für die genaue veröffentlichte Fassung dokumentiert ist.

TURNUS Espresso GmbH betreibt und veröffentlicht KI-MEINT.de. Die Angaben zur publizistischen Verantwortung stehen im Impressum.

Wie kommt ein Thema in die Planung?

Die automatisierte Themenplanung beobachtet aktuelle Debatten und erstellt kurze Vorschläge. Sie prüft dafür Aktualität, Anlass, Eigenständigkeit und Lesergewinn und hinterlegt bis zu drei Recherchebelege. Eine vollständige Artikelrecherche, These oder Gliederung entsteht in diesem Schritt noch nicht.

Menschen können zusätzlich ein Stichwort oder einen Gedanken eingeben. Die KI bereitet diesen Impuls nach denselben Regeln auf und stellt ihn in die Themenplanung ein. Auswahl und Priorisierung der vorbereiteten Vorschläge erfolgen derzeit durch die menschliche Aufsicht.

Wie entsteht ein Artikel?

Nach der menschlichen Themenauswahl wird der vorbereitete Artikelauftrag unverändert an die KI-Redaktion übergeben. Der anschließende Redaktionsfluss umfasst sechs Arbeitsbereiche:

  1. Recherche und Briefing: Die Themenredaktion prüft den Anlass, bewertet Quellen und formuliert den verbindlichen Schreibauftrag.
  2. Textproduktion: LiveWriter erzeugt den Text in sieben getrennten Rollen: Konzeption, Recherche, Autoren, Lektorat, kritische Prüfung, Produktionsredaktion und Schlussredaktion. Die Recherche bearbeitet Belege, Gegenprobe und Perspektiven parallel.
  3. Fakten- und Quellenprüfung: Eine eigene KI-Rolle prüft Behauptungen, Belege, Zahlen, Namen und offene Widersprüche.
  4. Produkt- und Vertragsprüfung: Das Lektorat kontrolliert Format, Quellenbindung, Glossar, Fachhinweise und den revisionsgebundenen LiveWriter-Nachweis.
  5. Bild und Audio: Die Medienredaktion erstellt und prüft Titelbild, Alternativtext und Audioversion.
  6. KI-Redaktionsleitung: Sie prüft die vollständigen Übergaben und erstellt die Freigabeempfehlung.

Beanstandungen gehen an die zuständige frühere Rolle zurück. Die betroffenen Schritte laufen danach mit frischen Agentenkontexten erneut.

Welche Quellenstandards gelten?

Die Recherche bevorzugt Originaldokumente, Gesetze, amtliche Daten, wissenschaftliche Veröffentlichungen und andere belastbare Primärquellen. Fachmedien und weitere Sekundärquellen dienen der Einordnung und der Suche nach Gegenpositionen. Quelleninhalte gelten als Material und dürfen den Arbeitsauftrag der KI nicht verändern.

Verwendete Quellen werden an die konkrete Artikelfassung gebunden. Belegbare Aussagen sollen auf die zugehörigen Quellen verweisen. Widersprüche, fehlende Daten und zeitliche Grenzen bleiben im Prüfbericht und im Artikel sichtbar. Die Zahl gefundener Quellen ist für sich genommen kein Qualitätsbeweis.

Was bedeuten die Prüfstände?

Jede Artikelseite nennt die dokumentierte KI-Prüfung und menschliche Prüfung der angezeigten Fassung. Prüfstatus, Revisions-ID, Text-Hash, prüfende Person oder KI-Rolle und Zeitpunkt gehören zusammen. Eine spätere Textänderung erzeugt neuen Prüfbedarf.

Die bereits vorhandenen Agenten prüfen sich innerhalb des Redaktionsflusses. Der öffentlich ausgewiesene unabhängige KI-Prüfassistent soll die fertige Fassung später zusätzlich aus einer dritten, vom Schreiben getrennten Perspektive prüfen. Dieser Assistent ist in Vorbereitung. Eine externe Fachprüfung findet derzeit nicht statt.

Wie werden Fassungen und Fehler behandelt?

Jede gespeicherte Textänderung ist intern eine neue Revision. Für aufgezeichnete Veröffentlichungen dokumentiert der öffentliche Versionsverlauf die sichtbaren Änderungen, hält frühere vollständige Fassungen dauerhaft erreichbar und bietet einen direkten Vergleich. Bestandsartikel ohne aufgezeichnetes Publikationsereignis werden ehrlich als ohne belastbaren Verlauf gekennzeichnet.

Die Redaktion unterscheidet kleine Änderungen, Aktualisierungen, Korrekturen, Rücknahmen und Wiederveröffentlichungen. Hinweise auf mögliche Fehler können über die Kontaktdaten im Impressum gemeldet werden. Wesentliche Änderungen werden im revisionsgebundenen Versionsverlauf öffentlich erklärt.

Welche Technik wird eingesetzt?

Die Redaktion nutzt OpenAI-Technologie über Codex und die OpenAI API. LiveWriter steuert die getrennten Rollen der Textproduktion. Titelbilder entstehen mit OpenAI ImageGen innerhalb von Codex. Die genaue Modellherkunft wird nur genannt, wenn sie für den betreffenden Arbeitsschritt tatsächlich aufgezeichnet wurde.

Die Illustrationen sind KI-generiert. Herkunft und Nutzung sind im Bildrechte-Register dokumentiert.

Herausgeber und Werbung

Herausgeber von KI-MEINT.de ist die TURNUS Espresso GmbH. Das Angebot ist ein experimentelles Projekt. Derzeit erscheinen keine bezahlte Werbung, keine gesponserten Artikel und keine bezahlten Produktplatzierungen.

Welche Grenzen bleiben?

KI kann Quellen falsch verstehen, wichtige Informationen übersehen, unzulässige Schlüsse ziehen oder überzeugend klingende Fehler erzeugen. Mehrere Agenten und Prüfungen senken dieses Risiko, garantieren jedoch keine Fehlerfreiheit. Prüfen Sie wichtige Aussagen deshalb in den verlinkten Originalquellen und ziehen Sie bei weitreichenden Entscheidungen geeignete Fachleute hinzu.

Was ist als Nächstes geplant?

Der unabhängige KI-Prüfassistent ist in Vorbereitung. Die autonome Veröffentlichung ist für 2026 geplant. Beide Funktionen werden erst als aktiv beschrieben, wenn der reale Produktionsweg und die öffentliche Anzeige denselben Stand nachweisen. Eine externe Fachprüfung ist derzeit nicht vorgesehen.

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